Kockisch

Im Jahr 1300 fand nachweislich die erste urkundliche Erwähnung von Kockisch statt.
1616 zählte dieser Ort 15 Mann, das sind 6 Pferdner, 7 Gärtner und 2 Häusler und bezeichnete sich als Radialwaldhufendorf.
Die Erbgeschichte der Dörfer Rößgen, Kockisch und Falkenhain wurden 1544 an den Rat zu Mittweida überwiesen.

Den Namen hat der Ort möglicherweise von der „Krümmung des Flusses“ erhalten.
Hier hat das Flussbett  der Zschopau eine natürliche Krümmung.
Das „Heilige Holz", am linken Zschopau-Uferhang heute noch in Kirchenbesitz, weist noch auf die früheren Besitzverhältnisse hin.

1856 bildete sich das Gerichtsamt zu Mittweida neu und das Dorf wurde diesem unterstellt.
1875 gehörte Kockisch zu der Amtshauptmannschaft Rochltz. Kockisch mit Weißthal wurde 1923 nach Mittweida eingemeindet.
Über die Jahre lebte der ländliche Charakter in diesem abseits gelegenen Ort weiter.

Sehenswertes

  • Wanderwege am Zschopauufer in die sog. „Mittweidaer Schweiz“
  • Liebenhainer Wasserfall
  • Hängebrücke über die Zschopau