Falkenhain

 

Anschrift:
Ortschaftsrat OT Ringethal,
Hauptstraße 9, 09648 Mittweida
Tel. (03727) 2421
Sprechzeiten: jeden 2. und 4. Donnerstag von 15.30 Uhr  – 17 Uhr

Falkenhain wurde urkundlich 1325 erstmalig erwähnt.
1544 erfolgt die Überweisung der Erbgerichte der Dörfer Rößgen, Kockisch und Falkenhain an den Rat der Stadt zu Mittweida.
Wenn die Bauern zum Markte nach Mittweida wollten, mussten sie die Zschopaufurten in und bei Ringethal nutzen.
Personenverkehr erfolgte über die Ringethaler Mühlenfähre.
Durch den Bau der Talsperre 1926-1929 kam spürbar Leben in den Ort Falkenhain, der unmittelbar an den Stausee grenzt.
1946 zählte Falkenhain 191 Einwohner.
Der Uferrand der Zschopau war sehr begehrt und wurde von Privatpersonen gekauft, um Bungalows und Bootsschuppen zu bauen.
Eine Fähre zum Tanneberger Ufer verkehrte von 1930 bis 1961.
Es entstand ein Strandgasthaus und ein Freibad.
1994 erfolgte die Eingemeindung zur Stadt Mittweida.

Sehenswertes

  • Falkenhainer Bucht der Talsperre Kriebstein
  • Zschopaugebietswanderweg sowie Zschopautaler Radwanderweg im Landschaftsschutzgebiet Talsperre Kriebstein

 

Wirtschaft/Gewerbe heute

Die ehemals landwirtschaftliche Struktur im Ortsteil Falkenhain ist jetzt nur noch fragmentarisch erhalten. Lediglich ein bäuerlicher Betrieb (Wiedereinrichter) ist im Ort mit Rinderzucht/Jungrinder/Milchwirtschaft ansässig. Die Fluren der anderen Gehöfte sind verpachtet, zumeist an die Agrargenossenschaft e.G.. Die vorhandene Bausubstanz wird für Wohnzwecke genutzt.
Die Jugendherberge Falkenhain, direkt am Ufer des Stausees gelegen, mit 220 Betten in 35 Bungalows, mit vorhandener Flussbadestelle und Bootsverleih wird sehr gern besucht. Vielfältige sportliche Betätigung ist dort möglich.
Weitere Unterkünfte finden Urlauber in einem Feriendorf oder in Ferienwohnungen unmittelbar am Talsperrenufer. Eine kleine Gaststätte hat in der Saison geöffnet.