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15.11.2018

Die Stadt erhält Förderung für Städtebau und touristische Infrastruktur

Mittweida. Am gestrigen Nachmittag hatte der Oberbürgermeister Ralf Schreiber hohen Besuch im Rathaus. Der Staatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider vom Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) überbrachte erfreuliche Nachrichten. Er überreichte Herrn Schreiber zwei Fördermittelbescheide der Sächsischen Aufbaubank. Zum einen erhielt die Stadt Mittweida einen Rahmenbescheid in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ (SDP) für Projekte im Erhaltungsgebiet „Altstadt Mittweida“ unter anderem die Sanierung der Rochlitzer Straße und den Kirchplatz. 

Den zweiten Rahmenbescheid erhielt die Stadt Mittweida stellvertretend für den gemeinschaftlichen Antrag mit den Gemeinden Kriebstein und Rossau. Der Betrag in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro stammt aus dem Bundes-Landes-Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ (KSP). Das Programm stärkt die Zusammenarbeit der kleineren und größeren Kommunen miteinander, welche ein Konzept mit herausgearbeiteten Maßnahmen als gemeinsame Entwicklungsziele die Ankerpunkte der touristischen Infrastruktur und damit verknüpften Einrichtungen der Daseinsvorsorge, hier insbesondere der Talsperrenregion Kriebstein sichern und stärken sollen. Der Antrag beinhaltet Projekte in der Region, mit der alle drei Kommunen Berührungspunkte haben. So entwickelten sich hieraus vier Handlungsschwerpunkte - das Ortszentrum Ringethal, der Hafenbereich Kriebstein, die Radsportstrecke Rossauer Wald und die Wegeinfrastruktur Talsperre.

Nun ist es an den drei Partnern gemeinsam mit der WGS mbH aus Chemnitz den Rahmenbescheid zu bearbeiten, Prioritäten zu setzen, Einzelprojekte für die nächsten vier Jahre zu beantragen und zu realisieren.