Zschöppichen

Genau wie Talheim erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes 1349/1350.
Im Jahre 1464 wurde Zschöppichen mit zwei Wäldern in ein Mannlehn umgewandelt, welcher 1482 als Lehnbrief für Hof und Vorwerk "Zschöppichen" mit dem Dorf und Wäldern an Caspar von Schönberg erstellt wurde.
1535 erfolgte die Erbteilung zwischen Wolf und Caspar von Schönberg.
Wolf erhielt alle links der Zschopau liegenden Schönbergische Besitzungen und Schönborn mit der Dreiwerdener Mühle.
Seitdem heißt der Rittersitz in Zschöppichen "Neusorge".
1973 erfolgte die Eingemeindung von Zschöppichen mit Neusorge nach Mittweida.

Sehenswertes

  • Schloß Neusorge
  • Zschopautal-Gebietswanderweg und Zschopautal-Radwanderweg

 

 

Neusorge

gehört als Ortsteil zu Zschöppichen

Rittergut und Schloß Neusorge

1579 brannte das Rittergut ab und wurde im Renaissance-Stil wieder aufgebaut.
1689 übernahm Wolf Christoph von Arnim das Rittergut und das Herrenhaus. Der Rittergutkomplex Neusorge umfaßt das Torhaus, Schloßhof, Inspektorenwohnhaus und den Kuhstall, Kapellenflügel, das Schloß, die Orangerie und den Garten mit Park.
Infolge des siebenjährigen Krieges konnte die Gesamtanlage nicht zu Ende gebaut werden.

Wäre das Schloß ausgebaut worden, würde es nicht nur zu den größten, sondern auch zu den schönsten in Sachsen gehören.
1913 wurde die Gesamtanlage an den Fürsorgeverband Leipzig verkauft, wo es in den Folgejahren als Erziehungsheim genutzt wurde.
1984 wurde im Schloßpark ein neues Gebäude errichtet und nur noch als Heimschule genutzt.
Jetzt steht das Schloß leer.