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ÖFFNUNGSZEITEN

BÜRGER- UND GÄSTEBÜRO

Terminvereinbarungen außerhalb der Öffnungszeiten ist möglich.
Montag 09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr
Mittwoch nach Vereinbarung
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr
Samstag 09:00 - 11:00 Uhr (jeden 1. und 3. Samstag im Monat)

Alle Ämter und Archiv der Stadt Mittweida

Montag 09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr
Mittwoch nach Vereinbarung
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Sprechzeiten des Oberbürgermeisters

bitte Termin vorher telefonisch vereinbaren: 03727 967 101
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr
  13:30 - 17:00 Uhr

Standesamt

Das Standesamt befindet sich in der Kapellengasse 8.
Montag 09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr
Mittwoch nach Vereinbarung
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Stadtkasse Mittweida

Montag geschlossen
Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Stadtbibliothek

Montag geschlossen
Dienstag 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 18:00 Uhr
Samstag 09:00 - 12:00 Uhr

Museum "Alte Pfarrhäuser"

Montag geschlossen
April bis Oktober Dienstag bis Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr
November bis März Dienstag bis Sonntag 10:00 - 16:00 Uhr

Freibad Mittweida

Juni bis August täglich 08:00 - 20:00 Uhr
Mai und September täglich 08:00 - 19:00 Uhr

Städtisches Freizeitzentrum Mittweida

In den Schulferien ist das Freizeitzentrum von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Montag bis Freitag 12:00 - 19:00 Uhr sowie nach Bedarf und Absprache

Ortschaftsräte

OR Frankenau / Thalheim  
Donnerstag 15:00 - 17:00 Uhr

Informationszentrum der Stadt und der Hochschule T9

Montag geschlossen
Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 13:00 Uhr und 13:30 - 17:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 13:00 Uhr und 13:30 - 17:00 Uhr
Freitag 09:00 - 13:00 Uhr und 13:30 - 17:00 Uhr
Samstag 09:00 - 12:00 Uhr

Sprechzeiten der Schiedsstelle Mittweida

im Hintergebäude Rathaus 2, Rochlitzer Str. 3 Eingang über Frongasse
Donnerstag 16:00 - 17:30 Uhr (jeden 2. Donnerstag im Monat)
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BEREITSCHAFTSDIENSTE / NOTFALLNUMMERN

Rettungsdienst / Erste Hilfe / Feuerwehr 112
Rettungsleitstelle Freiberg / Krankentransport 0371 / 192 22
kassenärtzlicher Bereitschaftsdienst 116 117
FFW-Gerätehaus 03727 / 997 274
Polizei 110
Polizeirevier Mittweida 03727 / 980 0
Kreiskrankenhaus 03727 / 990
Stromstörungen 0800 / 230 50 70
Gasstörungen 0371 / 451 444
Wasser / Abwasserstörungsdienst 0151 / 126 449 95

Bereitschaftsdienste vom 10.05. - 14.06.2019

Der Allgemeine Bereitschaftsdienst im Raum Mittweida ist unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar

Zahnärtzlicher Notdienst

ÖFFNUNGSZEITEN BEREITSCHAFTSDIENSTE VERANSTALTUNGEN MARKT-WEBCAM

Stadtarchiv

Das Standesamt und das Stadtarchiv teilen sich das Gebäude in der Kapellengasse 8. Den Eingang zum Archiv finden Sie an der linken Seite des Gebäudes.

Das Stadtarchiv Mittweida versteht sich als Ansprechpartner für sämtliche Fragen des städtischen Archivwesens und der Stadtgeschichte. Es steht jedem interessierten Bürger und Mitarbeiter offen. Die Aufgaben des Stadtarchivs sind vielfältig und lassen sich in drei Kategorien zusammenfassen: Archivgutübernahme, Auskunftserteilung und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Archivbestände umfassen die Überlieferungen des Rates der Stadt und seiner Einrichtungen. Hinzu kommen die Unterlagen aus den eingemeindeten Ortschaften sowie aus dem Bauaktenarchiv.

Das Archiv sichert dieses Schriftgut, bewertet es und bewahrt Archivwürdiges, ordnet und verzeichnet die Unterlagen und bildet somit das "Gedächtnis der Stadt". Die Sammelaufgabe erstreckt sich auch auf Rechtsvorgänger der Stadt und deren Funktionsvorgänger.

Die Sammlung der amtlichen Überlieferungen wird ergänzt durch die

  • Unterlagen von Vereinen
  • Unterlagen von Betrieben und Firmen
  • Nachlässe von Privatpersonen
  • Bild- und Tonträger, Pläne, Plakate, historische Fotografien, Postkarten, Flugblätter
  • Einzeldrucksachen aus der Arbeit von Parteien, Verbänden, Vereinen und der Wirtschaft
  • Präsenzbibliothek
  • lokalen Zeitungen

Durch die Übernahme von Dokumenten aus Handwerk und Wirtschaft, von Vereinen  und Stiftungen sowie Privatpersonen geht der Sammlungsbestand des Stadtarchivs Mittweida weit über die behördliche Dokumentation hinaus. Die Bestände weisen für eine spätere Darstellung einen Querschnitt des städtischen Lebens in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Politik auf.

Wir stehen allen offen, die

  • die Stadtgeschichte erforschen
  • an der Stadtgeschichte interessiert sind
  • familiengeschichtliche Forschung betreiben

Wer kann die Bestände des Stadtarchivs nutzen?

Gemäß dem Sächsischen Archivgesetz und der Archivsatzung Mittweida kann jeder, der ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht, das Archiv benutzen. Die Benutzung ist unter Beachtung des Personen – und Datenschutzes, der Wahrung von Rechten Betroffener bzw. Dritter und dem Erhaltungszustand der Vorlagen möglich.

Für die Benutzung wird ein Benutzerantrag gestellt, der für das Kalenderjahr gilt.

Eine Voranmeldung wird empfohlen – dann können die gewünschten Archivalien am Benutzungstag sofort bereit gestellt werden.

Häufig benutzte Archivalien, wie z.B. Zeitungen, werden über Mikrofilme eingesehen. Dafür steht Ihnen ein Lesegerät zur Verfügung. Es besteht auch die Möglichkeit zur Vervielfältigung von Archivalien sofern es der Erhaltungszustand erlaubt.

Wie ist das Stadtarchiv ausgestattet?

In einem modern ausgestatteten Benutzerraum mit 4 Arbeitsplätzen (2 davon mit Elektroanschlüssen für Notebooks) können Benutzerinnen und Benutzer das Archivgut einsehen.

Mikrofilmlesegerät, Buchscanner mit integrierter Buchwippe, Kopiergerät, PCs mit Archivsoftware und Scanner stehen dem Benutzer zur Verfügung bzw. werden von den Mitarbeitern des Archivs  gehandhabt.

Als Findhilfsmittel stehen Repertorien, Findbücher, Spezialinventar, Presseindexkartei, Bestandskarteien und Ablieferungslisten zur Verfügung.

Welche Kosten entstehen dem Besucher?

Bei ausschließlich privater Nutzung sind Gebühren zu entrichten. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der Archiv – und Gebührensatzung der Stadt Mittweida.

Von der Gebührenzahlung befreit sind nachgewiesene wissenschaftliche, heimatkundliche und amtliche Nutzungen. Die Gebührenfreiheit entbindet nicht von der Zahlung der Auslagen oder sonstigen Dienstleistungen (u.a. Anfertigung von Reproduktionen und Digitalisierungen).

Kann man sich auch schriftlich an das Archiv wenden?

Derjenige, dem es nicht möglich ist, das Archiv persönlich zu besuchen, kann sich selbstverständlich auch schriftlich an uns wenden.

Die Bearbeitung schriftlicher Anfragen ist ebenfalls gebührenpflichtig (siehe Gebührensatzung).

Kann man das Archiv besichtigen?

Auf Anmeldung führen wir gerne historisch interessierte Besuchergruppen durch unser Gebäude. Bei einer Führung geben wir einen Einblick in die Arbeit des Stadtarchivs und die Archivbestände. Bei thematisch gebundenen Führungen ist nach vorheriger Absprache die Vorlage einzelner ausgewählter Archivalien möglich. Des Weiteren werden im Rahmen jeder Führung die Magazinbereiche gezeigt.

Zur Geschichte

Der Zeitpunkt der ersten Einrichtung eines Ratsarchivs in Mittweida ist mit Quellen nicht mehr zu belegen. Die nach heutigem Kenntnisstand erste schriftliche Erwähnung des Archivs erfolgte im Jahre 1544 in der Jahresstadtrechnung bei der Nennung des Rechnungsbetrages zur Anfertigung eines Behältnisses „...mit eylff schubladen zu vorwarung und underscheidung der briefe Inn der HarnischKammer...“.      

Das Ratsarchiv hat im Zusammenhang mit sechs großen Stadtbränden bis 1693 und den damit verbundenen Zerstörungen des Rathauses sowie durch Kriegseinwirkungen nicht näher bezifferbare Verluste erlitten.

Die erste uns überlieferte Ordnung des Archivbestandes sind zwei Bände eines „Repertoriums“ aus dem Jahre 1780. Der Bearbeiter Christian Gottfried Liebich unterteilte dabei die vorhandenen Akten in insgesamt neun Abteilungen mit mehreren Kapiteln. Dieses Repertorium wurde bis 1833/34 fortgesetzt.

Es folgte ein drittes „Aktenverzeichnis", in dem sämtliche, ab 1834 geführte Akten des Stadtrates enthalten sind, wobei die an das Archiv abgegebenen Akten gesondert gekennzeichnet sind. Auch der Aktenbestand ab 1834 wurde in insgesamt acht Abteilungen und mehrere Kapitel untergliedert. Diese Ordnung behielt bis 1945 ihre Gültigkeit und ist für das historische Archiv noch heute maßgeblich.

1878 wurde das Archiv erstmalig einer Revision durch den Archivar des Hauptstaatsarchivs Dresden Dr. Hubert Ermisch unterzogen. Er befand die vorhandenen Repertorien für brauchbar, bemängelte aber die infolge mehrmaliger Verlagerung des Archivs entstandene völlige Unordnung. Dies bewog ihn auch, eine Abgabe (Depositum) der ältesten Urkunden von 1300 bis 1499, der zwei Stadtbücher aus den Jahren 1412 und 1441 sowie der ältesten Stadtrechnungen an das Hauptstaatsarchiv  Dresden zu veranlassen. Aufgrund der Ermischen Anweisungen unterzog Ratsexpedient Guido Kühn 1885 das Archiv einer grundlegenden Ordnung. Er führte als erster auch offiziell den Titel „Ratsarchivar“, jedoch handelte es sich nicht um eine eigens dafür geschaffene Stelle. 

1900/01 zog das Archiv wegen räumlicher Mängel in das sogenannte „Stadthaus“ um. Bis 1902 nahm Ratsarchivar Kühn eine nochmalige Ordnung des inzwischen wieder ungeordneten Archivs vor.     

1909 konstatierte Archivrat Beschorner vom Hauptstaatsarchiv Dresden die völlige Nichteignung der Räumlichkeiten aufgrund zu hoher Feuchtigkeit. Die Bestände hatten durch dieses ungünstige Klima bereits erhebliche Schäden erlitten. Er empfahl die baldige Verlagerung der Archivalien, die allerdings erst 1912 nach dem Bau des neuen Sparkassengebäudes erfolgte.

Nicht ausreichende Räume zwangen jedoch bald, die ältesten Archivalien in der Wohnung des Bürgermeisters im selben Gebäude unterzubringen, später erfolgte eine Rücklagerung in das Stadthaus. Nach 1945 bis Anfang der 50er Jahre war wieder ein Zustand der allgemeinen Verwahrlosung des Archivs eingetreten. Im Zuge der staatlichen Richtlinien zum Archivwesen wurde Mitte der 50er Jahre mit dem kontinuierlichen Aufbau eines städtischen Archivwesens begonnen. Besondere Verdienste erwarb sich hierbei Archivar Ranisch, der das Archiv bis 1963 verwaltete, grundlegend ordnete, eine Archivordnung entwickelte, Einfluss auf die städtische Schriftgutverwaltung nahm und neue Findhilfsmittel anlegte. In seine Zeit fällt auch die Unterbringung im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis, in dem sich das Archiv bis Ende 2010 befand.

Seit Anfang 2011 befindet sich das Stadtarchiv in der Kapellengasse 8.

Hier lagern die Akten nun in einem eigens dafür geschaffenen Magazingebäude, das optimale klimatische Bedingungen aufweist.  

Den Benutzern steht ein heller, moderner Lesesaal in historischem Umfeld zur Verfügung.

Kontakt

Stadtarchiv

Kapellengasse 8
03727 967 407 oder 409
03727 967 189
stadtarchiv(at)mittweida.de

Ansprechpartner(-in)

Jana Walther

Archivleiterin
Kapellengasse 8
03727 967 407
03727 967 189
jana.walther(at)mittweida.de

Gabriele Kubanek

Kapellengasse 8
03727 967 409
03727 967 189
gabriele.kubanek(at)mittweida.de