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In den Schulferien ist das Freizeitzentrum von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
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Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr
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Sprechzeiten der Schiedsstelle Mittweida

im Hintergebäude Rathaus 2, Rochlitzer Str. 3 Eingang über Frongasse
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Ortsteile von Mittweida

Das Stadtgebiet von Mittweida besteht aus den 11 ehemaligen eigenständigen Siedlungen.
Die Eingliederungen erfolgten:

Rößgen

1900

Neudörfchen  

1911

Kockisch  

1923

Weißthal

1923

Zschöppichen

1973

  

Ringethal

1994

Falkenhain

1994

Frankenau

1996

Thalheim   

1996

Lauenhain

1999

Tanneberg

1999

Ursprünglich als dörfliche Siedlungen angelegt, entwickelten sich Neudörfchen, Weißthal, Ringethal und Lauenhain im Zuge der Industrialisierung Anfang des 20. Jahrhunderts zu Wohnorten der Arbeiter der nahegelegenen Stadt Kockisch, Zschöppichen, Tanneberg, Falkenhain, Frankenau und Thalheim wurden ursprünglich als Waldhufendörfer angelegt mit den typischen Vierseitenhöfen.

Die dörfliche Siedlungsstruktur ist auch heute noch in großen Teilen erhalten. In den nach 1994 eingemeindeten Ortsteilen wurde der Hauptsatzung der Stadt Mittweida gemäß eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Die Einwohner wählen einen Ortschaftsrat, der von einem Ortschaftsvorsteher geleitet wird.

Die eigenständige Gemeinde Altmittweida ist Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Mittweida.

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Dorf, Landgemeinde
1952 nach Ringethal und 1994 nach Mittweida eingemeindet
Siedlungsform | Gemarkung:Reihendorf mit Gutssiedlung | Waldhufen | meist ohne Hofanschluss
269 ha (1900)
Verwaltungszugehörigkeit:

1445 Pflege Freiberg | 1590 Amt Freiberg
1764 Amt Freiberg | 1816 Amt Freiberg
1843 Amt Frankenberg mit Sachsenburg
1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
1952 Landkreis Hainichen | 1994 Landkreis Mittweida
2008 Landkreis Mittelsachsen

Grundherrschaft:1350 Ringethal/Kirche Mittweida
1551 Rittergut Ringethal | 1696 Rittergut Ringethal 
1764 Rittergut Ringethal
Kirchliche Organisation:nach Ringethal gepfarrt 1539
1930 bis 2001 zu Kirchgemeinde Ringethal
Ortsnamenformen:1325 Falkenhayn | 1350 Valkinhain | 1379 Falkenhayn
1445/47 Falkenhain | 1875 Falkenhain b. Mittweida 

Entwicklung:

1325 erste urkundliche Erwähnung von Falkenhain
Schenkung von sechs Bauern und einem Halbhüfner an die Kirche von Mittweida durch Markgraf Friedrich II.

Nach dem Lehnbuch Friedrich des Strengen 1349/1350 besitzt Peter von Liebschwitz sechs Talente Einküfnte im Dorf Falkenhain. Markgraf Wilhelm gibt im Jahre 1379 dem Altar St. Katarina einige Einkünfte aus dem Dorf Falkenhain. Hans, Nickel und Otto von Hain erhalten 1492 das Lehn über Ringethal, Hermsdorf und einen Teil von Falkenhain.

Im Jahre 1544 erfolgt die Überweisung der Erbgerichte der Dörfer Rößgen, Kockisch und Falkenhain an den Rat zu Mittweida. 1545 kauft der Rittergutsbesitzer Nickel von Hain zu Ringethal sechs Bauern und einen Halbhüfner vom Rat der Stadt für 150 Gulden wieder zurück.

Die rein landwirtschaftlich orientierte kleine Landgemeinde lag weitab vom großen Verkehr; zum Markte in Mittweida mussten die Zschopaufurten in/bei Ringethal genutzt werden; Personenverkehr konnte über die Ringethaler Mühlenfähre erfolgen. Eine weitere Furt bzw. Fährkahnverbindung zum linken Zschopauufer bestand nach Höfchen zu.

Mit dem Bau der Zschopautalsperre in den Jahren 1926 bis 1929 erfuhr auch der an den Stausee grenzende Ort Falkenhain eine spürbare Belebung; am Uferrand wurden viele Grundstücke an Privatpersonen verkauft und Wochenendhäuser, Bungalows, Bootsschuppen entstanden in großer Anzahl. Eine Kahnfähre zum Tanneberger Ufer verkehrte von 1930 bis 1961. Der Bau des Strandgasthauses Falkenhain im Jahre 1931 und eines Freibades begünstigten den Fremdenverkehr in hohem Maße. 

Mit Campingplatz und Jugendherberge auf dem Gelände des früheren Bades entstanden weitere Freizeitangebote.

Im Jahre 1994 erfolgte die Eingemeindung von Ringethal mit dem Ortsteil Falkenhain nach Mittweida. Gemeinsam mit Ringethal hat Falkenhain einen Ortschaftsrat bestehend aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Bedarfe der Orte einsetzen. Amtierender Ortschaftsratvorsitzender ist Herr Benno Fischer.


Sehenswertes:

  • Falkenhainer Bucht der Talsperre Kriebstein
  • Zschopautal-Gebietswanderweg sowie der Zschopautal-Radwanderweg durch das Landschaftsschutzgebiet "Talsperre Kriebstein"

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Dorf, Landgemeinde
1974 Thalheim eingemeindet und 1996 nach Mittweida eingemeindet
Siedlungsform | Gemarkung:Reihendorf | Waldhufen
962 ha (1900)
Verwaltungszugehörigkeit:

1378 castrum Rochlitz | 1548 Amt Rochlitz
1696 Amt Augustusburg | 1764 Amt Augustusburg
1816 Amt Augustusburg
1843 Amt Frankenberg mit Sachsenburg
1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
1952 Landkreis Hainichen | 1994 Landkreis Mittweida
2008 Landkreis Mittelsachsen

Grundherrschaft:1548 anteil Rittergut Kriebstein
1551 Rittergut Neusorge | 1606 Anteil Rat zu Geithain
1696 Rittgerut Neusorge | 1764 Rittergut Neusorge
Kirchliche Organisation:Pfarrkirche
seit 2001 Kirchgemeinde Frankenau, Schwesterkirche von Seelitz
1539 u. 1930 Oberthalheim eingepfarrt | Filialkirche Topfseifersdorf seit 1932
Ortsnamenformen:1288 Franckenaw | 1350 Franckinowe, Frankenow | 1378 Frankenow
1486 Franckenaw | 1548 Franckenau 

Entwicklung:

1288 erste urkundliche Erwähnung von Frankenau
Ritter Otto gibt ein Lehn mit 7 Schillingen Zinsen zur Aussattung der Kirche in Göhren

1332 Friedrich Landgraf von Thüringen und Markgraf zu Meißen schenkt der Pfarrkirche in Geithain 6 Talente, davon 1/2 in Frankenau
Nach dem Lehnbuch Friedrich des Strengen 1349/1350 besitzt in Frankenau Friedrich von Nabdicz das "allodium in villa Frankenow" (Vorwerk im Dorf Frankenau).

1352 Markgraf Friedrich eignet dem Kloster in Chemnitz zwei Talente aus Frankenau zu. Im Jahre 1378 stehen dem Markgrafen Walpurgis 26 Schock und Michaelis 52 Schock zu. Der Gesamtlehnbrief derer von Schönberg weist um 1465 Besitzungen in Frankenau aus. Nach dem Amsterbuch Rochlitz von 1548 hat Frankenau 39 besessene Mann (Bewohner, die ein Haus besitzen).

1579 Vertragsabschluss zwischen Wolf von Schönberg und den Untertanen zu Frankenau und Thalheim über Frondienste. Im Jahre 1616 gehört Frankenau mit Ober- und Erbgerichten samt den Kirchlehn nach Neusorge. Der bis ins 19. Jahrhundert ausschließlich landwirtschaftlich geprägte Ort unterstand den Herren von Neusorge, die Grund- und Gerichtsherren sowie Kirchen- und Schutzpatron waren. Die Einwohner hatten ihnen Frondienste zu leisten und Geld- und Naturalabgaben zu erbringen.

Nach 1850 wurde damit begonnen, Sand und Kies, Kaolinerde, Ton und Junbraunkohle anzubauen. Dadurch und mit der Errichtung einer Tonwarenfabrik veränderte sich die dörfliche Struktur, die nun nicht mehr nur von der Landwirtschaft bestimmt war. 

Die jetzige örtliche Wirtschaftsstruktur wird von gewerblichen Kleinbetrieben und einer Agrargesellschaft bestimmt.
Im Jahre 1996 erfolgte die Eingemeindung von Frankenau nach Mittweida. Gemeinsam mit Thalheim hat Frankenau einen Ortschaftsrat bestehend aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Bedarfe der Orte einsetzen. Amtierender Ortschaftsratvorsitzender ist Herr Türk Lippmann.

 

Sehenswertes:

  • Kirche: im Kern romanisch, wurde nach dem Brand im Jahre 1556 umgebaut. Verbaut sind eine Glocke aus dem Jahre 1565 vom Glockengießer Hilliger aus Freiberg sowie ein barocker Schnitzaltar aus der Dorfkirche von Gröbern bei Borna.
  • Cordieritgneisblöcke

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Dorf, Landgemeinde mit Ortsteil Weißthal
1923 nach Mittweida eingemeindet
Siedlungsform | Gemarkung:Radialwaldhufendorf | Waldhufen
157 ha (1900)
Verwaltungszugehörigkeit:

1606 Amt Rochlitz
1764 Erb-Amt Meißen | 1816 Erb-Amt Meißen l.d.E.
1843 Amt Frankenberg mit Sachsenburg
1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
1952 Landkreis Hainichen | 1994 Landkreis Mittweida
2008 Landkreis Mittelsachsen

Grundherrschaft:vor 1539 Kirche Mittweida | 1606 Rat zu Mittweida 
1764 Amtsdorf von Meißen
Kirchliche Organisation:nach Mittweida gepfarrt
Ortsnamenformen:

1300 Kakacz, Kuckatzschs | 1551 Kockitzsch | 1606 Kockisch
1875 Kockisch (Kokisch)

Entwicklung:

1300 erste urkundliche Erwähnung von Kockisch
Gertrud, Schwester des Mittweidaer Pfarrers Gelfrad von Haugwitz, übereignet ihrem Bruder die Dörfer Rößgen und Kockisch.

Johann von Ragewitz, ehemals Pfarrer in Mittweida, sagt 1403 aus, dass die Pfarrer immer die Obergerichte für Rößgen und Kockisch inne hatten. Die Erbgerichte der Dörfer Rößgen, Kockisch und Falkenhain werden 1544 an den Rat zu Mittweida überwiesen.

Im Jahre 1616 gehört Kockisch zusammem mit dem Dorf Rößgen mit den Erbgerichten, dem Rat, dem Gotteskasten mit Zinsen und dem Kurfürstlichen Amt Meißen mit Obergerichten, die jetzt der Rat pachtweise inne hat.

Die Namensgebung des Ortes geht möglicherweiseauf das slawische Wort "okuka" = "Krümmung des Flusses" zurück. Tatsächlich weist die Zschopau in Kockisch eine für den Fluss typischen Krümmungen aus. Das Waldgebiet "Heiliges Holz" - noch jetzt in Kirchenbesitz - am linken Zschopauuferhang weist noch heute auf die früheren Besitzverhältnisse hin.

Bei einer territorialen Neugliederung wurde die Landgemeinde im Jahre 1843 dem königlich-sächsischen Amt Frankenberg mit Sachsenburg zugeordnet. 1856 wurde das Dorf dem neu gebildeten Gerichtsamt Mittweida unterstellt und ab 1875 gehörte Kockisch zur Amtshauptmannschaft (ab 1939 Landkreis genannt) Rochlitz. Kockisch mit Weißthal wurde 1923 nach Mittweida eingemeindet. Über die Jahrhunderte hinweg bewahrte die kleine, abseits gelegene Ortschaft ihren ländlichen Charakter.

Die für die Ortschaft prägende Hängebrücke Liebenhain, die über Zschopau führt, ist nicht nur ein touristisches Ziel. Jedes Jahr findet unweit der Hängebrücke das traditionelle "Hängebrückenfest", das durch die Ortswehr der Freiwilligen Feuerwehr organisiert wird. Höhepunkt ist der beliebte Feuerwehrwettkampf um den "Hängebrückenpokal". 2019 wurde 111 Jahre Hängebrücke im Rahmen des Hängebrückenfestes gefeiert.

 

Sehenswertes:

  • Landschaftlich schön gelegen im Landschaftsschutzgebiet "Mittweidaer Zschopautal"
  • Wanderwege an beiden Ufern der Zschopauim Gebiet der sogenannten "Mittweidaer Schweiz"
  • Am rechten Uferhang "Liebenhainer Wasserfall"
  • Hängebrücke über die Zschopau als Verbindung zwischen Kockisch und dem Rossauer Ortsteil Liebenhain

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Dorf, Landgemeinde
1994 Zusammenschluss mit Tanneberg zu Lauenhain-Tanneberg
1999 nach Mittweida eingemeindet
Siedlungsform | Gemarkung:Reihendorf | Waldhufen
490 ha (1900)
Verwaltungszugehörigkeit:

1606 Amt Nossen | 1764 Amt Nossen | 1816 Amt Nossen
1843 Amt Frankenberg mit Sachsenburg
1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
1952 Landkreis Hainichen | 1994 Landkreis Mittweida
2008 Landkreis Mittelsachsen

Grundherrschaft:1552 Kloster Altzelle | 1590 Amtsdorf von Nossen
1764 Amtsdorf von Nossen
Kirchliche Organisation:nach Mittweida gepfarrt
Ortsnamenformen:

1293 Lewinhayn | 1315 Lewenhain | 1378 Leywenhain, Leuwenhain | 1412 Lauwenhayn
1552 Laubenhain | 1875 Lauenhain b. Mittweida

Entwicklung:

1293 erste urkundliche Erwähnung von Lauenhain
Gerhard von Liebschwitz hat im Wehr der Lauenhainer Mühle unrechtmäßig ein Instrument zum Fischfang aufgestellt. Gerhard von Liebschwitz kauft 1309 das Dorf Lauenhain von Altzelle auf Lebenszeit. Das Kloster Altzelle kauft 1329 das Dorf zurück.

Im Jahre 1378 besitzen sie Markgrafen in Dorf und Feld die Obergerichtsbarkeit. Markgraf Wilhelm entscheidet 1391 einen Streit zwischen dem Kloster Altzelle und Ulmann von Steinbach (Ringethal) wegen  der Fischerei bei Lauenhain zugunsten des Klosters.

Im Jahre 1616 hat Lauenhain 24 Mann, zum Amt Nossen gehörig.

Während Lauenhain bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts fast ein reines Bauerndorf mit nur wenigen Handwerkern war, wandelte sich seine Struktur durch den Bau der Siedlung im Westteil der Gemeinde. Hier entstanden von 1924 bis 1937 in Ein- und Mehrfamilienhäusern 112 Wohnungen. Dadurch überschritt die Einwohnerzahl die 1.000er-Grenze und die Anzahl der Wohnungen verdoppelte sich. Durch den Bau der Zschopautalsperre in den Jahren 1924 bis 1926 und das dadurch entstandene Erholungsgebiet erfuhr Lauenhain eine weitere Aufwärtsentwicklungdurch den Tourismus.

Die Nähe der Stadt bewirkte, dass ein Großteil der Einwohner von Lauenhain dort seinen Erwerb fand. Mit der Erweiterung des Mittweidaer Wohngebietes an der Lauenhainer Straße und der Ansiedlung eines Gewerbegebietes ist Lauenhain mit der benachbarten Stadt zusammengewachsen.

Seit dem 1. Januar 1999 ist Lauenhain ein Ortsteil von Mittweida. Gemeinsam mit Tanneberg hat Lauenhain einen Ortschaftsrat bestehend aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Bedarfe der Orte einsetzen. Amtierender Ortschaftsratvorsitzender ist Herr Frank Poschmann.

 

Sehenswertes:

  • Lauenhain grenzt an das obere Ende des Stausees der Kriebsteintalsperre (LSG) an 
  • Naturlehrpfad entlang des linken Ufers des Stausees über den Wappenfelsen, am Tanneberger Felssturz vorbei bis zur Sperrmauer der Talsperre Kriebstein
  • Zschopautal-Gebietswanderweg und Zschopautal-Radwanderweg durch das Landschaftsschutzgebiet "Talsperre Kriebstein"

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Dorf, Landgemeinde
1952 Falkenhain und 1994 nach Mittweida eingemeindet
Ortsadel | Herrengüter:vor 1221 Herrensitz
1350 allodium
1551, 1858, 1875 Rittergut
Siedlungsform | Gemarkung:Gutssiedlung mit Häuserzeile | Gutsblockflur
198 ha (1900)
Verwaltungszugehörigkeit:

1445 Pflege Freiberg | 1590 Amt Freiberg
1764 Amt Freiberg | 1816 Amt Freiberg
1843 Amt Frankenberg mit Sachsenburg
1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
1952 Landkreis Hainichen | 1994 Landkreis Mittweida
2008 Landkreis Mittelsachsen

Grundherrschaft:1551 Rittergut Ringethal | 1696 Rittergut Ringethal 
1764 Rittergut Ringethal
Kirchliche Organisation:um 1500 Pfarrkirche
2001 Kirchgemeinde Ringethal, Schwesterkirche von Mittweida
eingepfarrt Erlebach, Falkenhain und Hermsdorf
Ortsnamenformen:

vor 1217(?) Ulrius de Ringenhagen | 1241 Ringenhain, Ringenthal
1314 Ringintal | 1350 Ringental | 1758 Ringethal

1875 Ringethal (Ringenthal)

Entwicklung:

urkundliche indirekte Erwähnung: 1217 Ulricus de Ringenhagen und 1241 Hermannus de Ringenthal

Gerhard von Liebschwitz verspricht dem Markgrafen Friedrich im Jahre 1315, diesem mit dem ihm verliehenen Schloss Lewinhain (Raubschloss Ringethal) gegen jedermann zu dienen. Im 14. Jahrhundert gehörten zur Grundherrschaft, außer Ringethal, Hermsdorf, Erlebach und ein Teil von Falkenhain.
Im Jahre 1358 werden die Differenzen zwischen dem Scholasticus zu Meißen, der gleichzeitig Pfarrer von Mittweida ist, und Gerhard von Liebschwitz wie folgt entschieden: Der Pfarrer besitzt das Patronatsrecht und einen Garten, der jährlich zwei Hühner Zinsen gibt, Liebschwitz besitzt 2 Gärten und die Wiese, die Erlicht genannt wird.
1428 gab Pfarrer Johannes Stradow von Ringethal 12 gr. Bischofszins. Nach dem Verzeichnis der Erbarmanschaft in den Pflegen sitzt Hans von Hain (Hahn) um 1445 auf Ringethal.
Im Jahre 1492 erhalten Hans Nickel und Otto von Hain das Lehn über Ringethal, Hermsdorf und Falkenhain.

1537 wurde die Reformation in Ringethal eingeführt und der bisherige Pfarrer wird vom Herzog Heinrich seines Amtes enthoben. Im Jahre 1539 wurde im Auftrag von Herzog Heinrich des Frommen die Kirchenvisitation durchgeführt.
1543 gab es Differenzen wegen der Biermeile zwischen dem Kretschmar zu Ringethal und der Stadt Mittweida. Nach der Karte von Oeder im Jahre 1616 besitzt Heinrich von Hain eine Mühle mit 3 Gängen sowie die Öl- und Walkmühle.

Die Herrschaft Ringethal bestand aus dem Rittersitz und den Bauerndörfern Falkenhain, Hermsdorf und Erlebach. Eine Besonderheit für sächsische Dörfer ist, dass Ringethal bis 1935 keine Bauerngehöfte besaß. Außer dem Rittergut mit etwas 90ha Feldflur und etwa 70ha Waldungen gab es nur das Pfarrlehn und geringen Landbeitz der Mühle. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete Ringethal als Rittergutsort ein lokales Zentrum.

Nach Auflösung des Rittergutes entstanden sechs Bauernstellen. (Erbhöfe) Die Herren von Hain verlegten ihren Wohnsitz um 1450 an das Zschopauufer. Dieser wich im Jahre 1743 einem von v. Poigk erbauten massiven steinernen Gebäude mit zwei Obergeschossen und Mansardendach (Spätbarock). Das Schloss wurde bis 1996 als Schule genutzt und steht heute unter Denkmalschutz.

Im Jahre 1994 erfolgte die Eingemeindung von Ringethal mit dem Ortsteil Falkenhain nach Mittweida. Gemeinsam mit Falkenhain hat Ringethal einen Ortschaftsrat bestehend aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Bedarfe der Orte einsetzen. Amtierender Ortschaftsratvorsitzender ist Herr Benno Fischer.


Sehenswertes:

  • Zschopautal-Gebietswanderweg und Zschopautal-Radwanderweg durch das LSG "Talsperre Kriebstein"
  • Schloss Ringethal (Herrenhaus) - Spätbarock
  • romanische Dorfkirche "Martinskirche" mit einem überlebensgroßem Kruxifix aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, Taufstein von 1490, einer barocken Sonnenuhr aus dem 17. Jahrhundert, welche sich an der Südseite der Kirche befindet. Weiterhin Epitaphe der Familie von Hain sind dort zu finden. In der Kirche wird auf der ohl kleinsten Silbermannorgel  gespielt, die 1750 gebaut und um 1762 vom Schloss in die Kirche umgesetzt wurde. Buntglasfenster von 1893 verzieren die Südseite des Altarraumes.
  • 3 Steinkreuze aus Rochlitzer Porphyr (15./16. Jahrhunderts)
  • 3 mittelalterliche Wehranlagen: Einsiedelei auf dem Arnsberg, Wasserburg im Inselteich und Burgruine Raubschloss, 1804 wurde auf Überresten der Burg Lewinhain (1315) eine "künstliche" Ruine errichtet

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Landgemeinde, 1926 aus Nieder- und Oberthalheim gebildet
1974 nach Frankenau eingemeindet
1996 nach Mittweida eingemeindet
Verwaltungszugehörigkeit:1926 Amshauptmannschaft Rochlitz | 1952 Landkreis Rochlitz
1994 Landkreis Mittweida |
2008 Landkreis Mittelsachsen
 NiederthalheimOberthalheim
Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Dorf, Landgemeinde, seit 1926 Ortsteil von Thalheim Dorf, Landgemeinde, seit 1926 Ortsteil von Thalheim 
Siedlungsform | Gemarkung:einseitiges Reihendorf | Waldhufen
99 ha (1900)
Reihendorf | Waldhufen
213 ha (1900)
Verwaltungszugehörigkeit:1378 castrum Rochlitz 
1548 Amt Rochlitz
1764 Amt Rochlitz 
1816 Amt Rochlitz
1843 Amt Rochlitz 
1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
1378 castrum Rochlitz
1548 Amt Rochlitz
1696 Amt Augustusburg
1764 Amt Augustusburg
1816 Amt Augustusburg, Ant. Rochlitz
1843 Amt Frankenberg mit Sachsenburg
1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
Grundherrschaft:1548 Rat zu Rochlitz | 1606 Rittergut Zetteritz | 1764 Rittergut Zetteritz1551 Rittergut Neusorge | 1606 Ant. Rittergut Kolkau | 1696 Rittergut Neusorge | 1764 Rittergut Neusorge
Kirchliche Organisation:nach Topfseifersdorf gepfarrtnach Frankenau gepfarrt

Ortsnamenformen:

1350 Talheim
1378 Talheym
1445/47 Neder Talheim
1548 Niderthalhaim
1791 Nieder Thalheim
1875 Niederthalheim 
1350 Talheim
1378 Talheym
1445/47 Obir Talheim 
1548 Oberthalhaim
1791 Ober Thalheim
1875 Oberthalheim 

Entwicklung:

1349/1350 erste unrkundliche Erwähnung von Thalheim
Nach dem Lehnbuch Friedrich des Strengen besitzen Rudolf und Günther von Bünau 1 1/2 Talente Einkünfte. Im Jahre 1378 stehen dem Marktgrafen Walpurgis 1/2 Schock und Michaelis 1 Schock, 4 Scheffel Korn und ebenso viel Hafer, 4 1/2 Groschen Küchengeld, 1 Schock Getreidegarben sowie Stroh und Heu zum Futter zu.

Im Jahre 1464 besitzt Hans von Auerswalde 24 Groschen jährlichen Zins von einem Gut. Der Gesamtlehnbrief derer von Schönberg weist 1465 Besitzungen in Thalheim aus. Im Lehnbrief von 1482 für Caspar von Schönberg ist vermerkt: Der Kretschmar in Thalheim mit Obergerichten sowie Männern zu Thalheim.

Im Jahre 1535 erfolgt die Erbteilung der Schönbergischen Besitzungen. Wolf von Schönberg erhält u.a. Zschöppichen und alle links der Zschopau liegenden Besitzungen, so auch Thalheim.
1579 erfolgte der Vertragsabschluss zwischen Wolf von Schönberg und den Untertanen zu Frankenau und Thalheim über die Frondienste.

Die Entwicklung von Thalheim ist eng mit der Landwirtschaft als Haupterwerbszweig verbunden. Neben Bauernwirtschaften gab es drei Mühlen, einen Schmied und einen Sattler. Der kleine Ort besaß zwei Gasthöfe und eine Gaststätte. Die Ladneigentümer haben nach 1990 ihren Grund und Boden aus der LPG zurückerhalten und ihn größtenteils an eine Agrargesellschaft verpachtet. Ein Landwirt betreibt als Wiedereinrichter eine Milchviehhaltung. Die (D)T(h)alheim-Gemeinden im deutschsprachigen Europa pflegen zu den jährlich stattfindenden internationalen (D)T(h)alheim-Treffen freundschaftliche Kontakte.

Im Jahre 1996 erfolgte die Eingemeindung von Thalheim nach Mittweida. Gemeinsam mit Frankenau hat Thalheim einen Ortschaftsrat bestehend aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Bedarfe der Orte einsetzen. Amtierender Ortschaftsratvorsitzender ist Herr Türk Lippmann.

Sehenswertes:

  • Drei- und Vierseitenhöfe, zum Teil mit erhaltenem Fachwerk

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Werkssiedlung, Ortsteil von Kockisch (1875), seit 1923 zu Mittweida
Verwaltungszugehörigkeit:1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz
1952 Landkreis Hainichen
1994 Landkreis Mittweida
2008 Landkreis Mittelsachsen

Ortsnamenformen:

1854 Weißthal (Spinnerei)
1875 Weißthal (Fabrik und Häusergruppe)

Entwicklung:

Die im Jahre 1854 auf Kokischer Bauernflur neu entstandene "Spinnmühle" mit einigen Werkswohnhäusern (bergauf linke Seite) erhielt ihren Namen nach dem Gründer Johann Gotthelf Christian Weiß, der im Tal (bis 1901 mit th geschrieben) die neue Wohnsiedlung ins Leben gerufen hatte: Weißthal. Der jüngste Ortsname in unserer Gegend war damit entstanden,

Die sich allmählich zur Spinnfabrik entwickelnde Anlage bildete mit den werkseigenen Wohngebäuden eine Einheit. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts blieb dieser Status erhalten. In den Häusern wohnten vorwiegend Werksangehörige.

1875 wurde der Betrieb in die Aktiengesellschaft "Weißthaler Actien-Spinnerei" umgewandelt., zu der nach 1886 noch eine eigene Weberei mit 400 (später 670) Webstühlen in Mittweida auf der Bahnhofstraße 43/45 gehörte. Mit zunehmender Größe ders Betriebes wuchs auch der Arbeitskräftebedarf und so ließ der Betriebsinhaber um die Jahrhundertwende einige große Wohngebäude am Waldrand errichten.

1923 wurde Kockisch mit Weißthal nach Mittweida eingemeindet.

1946 wurde die Weißthaler Spinnerei in Volkseigentum überführt und später als Werk II dem VEB Baumwollspinnerei Mittweida zugeordnet. In den 70er und 80er Jahren waren hier zahlreiche ausländische Arbeitskräfte, vor allem Vietnamesen, beschäftigt, für die eigens ein Wohnheim errichtet wurde. Nach 1990 lief die Produktion aus und die Fabrik wurde geschlossen.

Nach 2004 erfolgte der Abbruch von Teilen der Wohnbebauung und nach 2007 der Rückbau des Produktionsgebäude. Damit verlor der Ortsteil ein Stück Geschichte und seines Charakters.

 

Sehenswertes:

  • Wanderweg "Via mala" am linken Zschopauufer
  • Rundwanderweg durch das "Heilige Holz" nach Kockisch und zurück nach Ringethal
  • Steinplastik "Hermann von Schroeter", auch "Brückenherr" genannt, an der Brücke in Weißthal nach Ringethal.

Siedlungstyp | Gemeindezugehörigkeit:Dorf, Landgemeinde mit Ortsteil Neusorge
1973 nach Mittweida eingemeindet
Ortsadel | Herrengüter:1350 Rittersitz
Siedlungsform | Gemarkung:Reihendorf mit Gutssiedlung | Waldhufen | Gutsblockflur
90 ha (1840)
Verwaltungszugehörigkeit:1378 castrum Rochlitz | 1445 Pflege Rochlitz | 1696 - 1843 Amt Augustusburg  1843 Amt Frankenberg mit Sachsenburg | 1856 Gerichtsamt Mittweida 
1875 Amtshauptmannschaft Rochlitz | 1952 Landkreis Hainichen 
1994 Landkreis Mittweida | 2008 Landkreis Mittelsachsen
Grundherrschaft:Zschöppichen ab ca. 1535 - Rittergut Neusorge
Kirchliche Organisation:nach Mittweida gepfarrt
Ortsnamenformen:1350 Schepichin | 1378 Schepchen | 1404 Czschepgin | 1445/47 Ramfold Stoghusen zcum Czepchen | 1445/47 Czepchen | 1482 Zschepchen 
1551 Schczephgenn | 1791 Zschoepgen | 1875 Zschöppichen (Zschöpchen) 

Entwicklung: 

1349/50 erste urkundliche Erwähnung: nach dem Lehnbuch Friedrich des Strengen besitzt Hugo von Wolkenburg das Vorwerk, 4 Mark Einkünfte und Wald. Nach einem Eintrag von 1378 im Registrum dominorum marchionum Missnensium besitzen die Markgrafen in Dorf und Feld die Obergerichtsbarkeit. Nach dem Verzeichnis der Erbarmanschaft in den Pflegen sitzt Ramfold von Stockhausen um 1445 auf Zschöppichen. Im Jahre 164 wird Zschöppichen mit den zwei Wäldern in ein Mahnlehn umgewandelt. Verlehnung von Zschöppichen im Jahre 1476 an Hans von Etzdorf. Zschöppichen kommt noch vor 1482 an Caspar von Schönberg auf Sachsenburg. Caspar von Schönberg erhält im Jahre 1482 einen Lehnbrief für Hof und Vorwerk Zschöppichen mit dem Dorf und den Wäldern.
Erbteilung zwischen Wolf und Caspar von Schönberg erfolgte im Jahre 1535. Wolf erhält Zschöppichen, alle links der Zschopau liegenden Schönbergischen Besitzungen und Schönborn mit der Dreiwerdener Mühle. Seitdem heißt der Rittersitz in Zschöppichen Neusorge.
Im Jahre 1582 Vertrag der Untertanen von Altmittweida, Schönborn und Zschöppichen mit Wolf von Schönberg. Im Jahre 1616 hat Zschöppichen 4 Bauern, 2 Gärtner und 3 Häusler. Von ortsbildprägender Wirkung sind nicht nur die zum rittergut gehörenden barocken Gebäude, sondern auch einige im 18. und 19. Jahrhundert erbaute Zwei-, Drei- oder Vierseitenhöfe.

Zschöppichen liegt im Landschaftsschutzgebiet "Mittleres Zschopautal". Im Jahre 1973 erfolgte die Eingemeindung von Zschöppichen mit Neusorge nach Mittweida.


Sehenswertes:

  • Schloss Neusorge
  • Zschopautal-Gebietswanderweg und Zschopautal-Radwanderweg durch das Landschaftsschutzgebiet "Mittleres Zschopautal"

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